Trekking in Marokko Einführung

Nordafrika’s Land des äussersten Westen (al Maghreb), Land der einzigartigen Sonnenuntergänge, das Atlantik, Mittelmeerraum und Sahara umfasst. Marokko ist reich an Ethnien, Sprachen und Traditionen. Marokko liegt zwischen dem 21. und 36. nördlichen Breitengrad und dem 1. und 17. westlichen Längengrad. Sein orientalischer Charme liegt in den Königsstädten und den mächtigen Berber Kasbahs. 3500 km Küste entlang Atlantik und Mittelmeer und durchzogen von südwest nach nordost von 4 mächtigen Bergketten (Anti Atlas, Hoher Atlas, Mittlerer Atlas, Rif). Der Hohe Atlas mit seinen 700km Länge teilt das Land in den niederschlagsreichen Norden und den trocken und heissen Süden. Die Wüstengebiete decken ¾ des Landes. Die wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaften mit tiefen Einschnitten, weiten Ebenen, hohen und mittleren Gebirgen mit grünen Tälern und an Hängen klebenden Berberdörfern werden Sie begeistern. Schluchten, Wasserfälle, Strände, Wüste und Städte wechseln sich ab. Diese und ihre Paläste sind umgeben mit ockerfarbigen oder roten Lehmmauern mit goldleuchtenden, ziselierten Toren.
Das Land ist äusserst reich an Gegensätzen, nicht zu vergessen seine kulinarischen Köstlichkeiten mit ihrer Variété orientalischer Gewürze. Einwohner: 35 Mio – Sprachen: Arabisch, Berber – Religion: Islam Währung: Dirham – 1 Euro = 10 DH

Rundreisen u. Abenteuer per 4×4
(ganzes Jahr)

Während ein- bis zweiwöchigen Expeditionen entdecken Sie das Abenteuer in den Weiten des marokkanischen Südens. Grosse Dünen, endlose Palmhaine wechseln ab mit kleinen befestigten Dörfern (Ksour) und Lehmburgen (Kasbah). Die Nächte verbringen Sie im Hotel, Riad, Gasthaus, im Zelt und manchmal unterm Sternenhimmel. Herrliche Sonnenauf- und untergänge verzaubern die Landschaft in allen Rottönen. Die Querung des Atlas bringt Sie auf Pisten zu verschlafenen Dörfern am ‚Ende der Welt’, durch fruchtbare Täler, über Hochebenen und durch Wälder, die mit der ockerfarbenen Erde kontrastieren. Diese Gegenden sind reich an verschiedenen Ethnien mit ihren lokalen Traditionen und Kleidung. Die Fahrt wird immer wieder unterbrochen mit Spaziergängen.

Hoher Atlas – zentrales Mgoun Massiv
(von Mai bis Oktober)

Das Tal der Ait Bougumez (Vallée heureuse/ Glückliches Tal / 1800m) liegt 250 km östlich von Marrakech und ist Ausgangspunkt der Trekking. Es kann über eine neue Teerstrasse erreicht werden. Die Zeit ist hier stillgestanden, Lebensart und Traditionen sind erhalten geblieben, die Architektur der Dörfer ist die schönste im Hohen Atlas und das Tal ist fruchtbar. Die Felder sind gesäumt mit alten Nussbäumen. Die Wanderung geht durch bewohnte Täler, die von mächtigen Kasbahs überragt sind. Wir wandern über Hochebenen, durch tiefe Täler und eindrückliche, enge Schluchten und können so das Leben der Berber hautnah kennen lernen. Die Erklimmung des Mgoun Gipfels mit seinen 4071 m bietet sich an.

Westlicher Hoher Atlas und Toubkal Massiv
(von Mai bis Oktober)

Der Toubkal mit seinen 4165m ist der höchste Berg Marokkos und Nordafrikas. Nahe bei Marrakech gelegen, kann diese vulkanische Bergfestung mit ihren Spitzen und Wänden und fruchtbaren Tälern über alte Maultierpfade bezwungen werden. An den Hängen kleben kleine Bergdörfer. Nebst prähistorischen Felsgravuren umfasst die Region auch einen grossen Nationalpark zum Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Die Sommertemperaturen sind auf Grund der Höhe erträglich. Das Gepäck wird mit Maultieren transportiert.

Rosental / Kelaat Mgouna
(von April bis Juni )

Der Ausgangspunkt ins Rosental liegt 90 km östlich von Ouarzazate am südlichen Fuss des zentralen Hohen Atlas. Leben und Traditionen finden hier wie in alten Zeiten statt. Schöne Dörfer und Kasbahs liegen entlang des Flusses und der gepflegten Felder, die von Rosenhecken gesäumt sind (Damaszener Rose / Parfumrose). Wir wandern umgeben von einer Duftwolke. Frühmorgens pflücken die Frauen die Rosen, die für die lokale oder internationale Kosmetikindustrie bestimmt sind. Es ist die Zeit der Rosenernte und das Rosenfest beginnt in der ersten Maiwoche. Wir wandern meist dem Fluss entlang, über Ebenen und durch eindrückliche Schluchten mit skurrilen Felsformationen. In den Feldern singen viele Nachtigallen, diverse Reiherarten, Bulbul, Bienenfresser und andere Vogelarten können wir beobachten.

Wüste
(von Oktober bis April)

Nachdem wir motorisiert den Hohen Atlas über den Tichka-Pass und den Anti Atlas über den Tinifift-Pass überquert haben, entdecken Sie die marokkanische Wüste mit ihren schönen, weiten Palmhainen, unterbrochen von traditionellen Dörfern (Ksour) und Kasbahs in Lehmarchitektur. Mittlere und grosse Dünen wechseln ab mit kleinen Oasen. Archäologische Stätten aus der Neusteinzeit und prähistorische Felsgravuren können besucht werden. Die Nächte verbringen Sie im Zelt oder auch unterm Sternenhimmel. Herrliche Sonnenauf- und –unergänge begeistern. Wir wandern auf alten Karawanenwegen im Rhythmus der Dromedare und entdecken das Leben der Nomaden, die Weite und Stille der Wüste.

Anti-Atlas – Siroua
(Mai /Juni und September/Oktober )

Am Südfuss des Toubkal-Gebirges erhebt sich der vorsaharische Djebel Siroua (3305m). Dieses präkambrische Massiv besteht aus Vulkan Sedimenten mit eindrücklichen Gipfeln und lieblichen Tälern, in denen im Frühling die Nomaden der Sahara ihre Herden an Ziegen und Dromedaren weiden. Die Gegend ist berühmt für ihre Safran-Kulturen, die hier ein adäquates Mikroklima vorfinden.
Atlantikküste / Essaouira
(von April bis September)

Sie entdecken einen Teil der 3000 km langen marokkanischen Atlantikküste. Die Gegend ist bekannt für ihre einheimischen Arganien, auf denen die Ziegen klettern. Sie wandern entlang steiler Fijorde mit skurrilen Felsformationen, die die Brandung geschaffen hat. Das Bivouac am Abend ist meist in Nähe eines Strandes, wo Sie baden und einen herrlichen Sonnenuntergang geniessen können. Die Wanderroute entlang der Küste ist teils bergig oder führt über Dünen und glizzernde Strände übersäht mit Muscheln, vorbei an Fischerhütten und kleinen Seebädern. Allerlei Seevögel können Sie entdecken. Sie werden von einem professionellen Führer, einem Koch und lokalen Dromedaren mit ihren Führern aus der Haha-Tribu begleitet.

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